
Das Ziel: Dichter, wilder Regenwald, der an große, weite Ebenen grenzt, prägt diesen beeindruckenden Teil des Landes.
Im nördlichen Teil der Region erstrecken sich die Los Llanos [loz 'ʎa nos], die endlosen Ebenen, bis zum Horizont und sind voller exotischer Wildtiere. Die Region ist nicht nur die Heimat von Rinderzüchtern, sondern auch von zahlreichen Tieren wie Wasserschweinen, Kaimanen, Vögeln und Pelztieren. Außerdem bietet sie spektakuläre Naturwunder wie den Fluss Caño Cristales ['ka ɲo kris 'ta les], auch bekannt als der Crystal Canyon, ein farbenfrohes Naturschauspiel, das durch spezielle Algen entsteht, die auf seinem Grund wachsen.
Im südlichen Teil grenzt der wilde Regenwald an den Amazonas und beherbergt unzählige indigene Stämme, eine beeindruckende Flora und Fauna sowie einzigartige Naturschauspiele.
Die Menschen: Die Llaneros sind echte Cowboys, bekannt für ihre Solidarität und ihr Engagement, und geben Besuchern gerne einen Einblick in ihr Leben. Das Amazonasgebiet gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Kolumbiens, dennoch begegnet man dort Menschen aus allen Teilen des Landes, die sich im Regenwald niedergelassen haben.
Typisches Essen: Carne a la mamona ['kar ne a la ma 'mo na] = dünne Kalbfleischstücke, die an lange Metallstangen genagelt und langsam über dem Holzfeuer gebraten werden; Chicharrones de pirarucú [tʃi tʃa 'řo nez ðe pi ra ru 'ku] = gewürzte, panierte und gebratene Stücke des Pirarucú, eines typischen Fisches der Region
Wissenswertes: Die typischen Cowboy-Lieder der Llaneros wurden von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt.
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